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APRS4R Configuration Howto

Zur Konfiguration der APRS4R-Software verwenden Sie bitte die Web-Oberfläche unter: http://meinerouterip:8085

Konfigurationshinweise:

Devices:

Beacons:

Digipeater:

Misc:


Optional: Manuelle Konfiguration in der Config-Datei (*.yaml)

Typischerweise liegt die Konfigurationsdatei der APRS4R-Software auf dem Router im Verzeichnis /etc/aprs4r und besitzt die Dateiendung .yaml.

cd /etc/aprs4r
ls
default.log4r   default.yaml   ABCDEF-X.yaml

Dabei können durchaus mehrere Konfigurationsdateien parallel im Verzeichnis abgelegt werden. Beim Starten der APRS4R-Software wird die eine weitere Konfigurationsdatei /etc/default/aprs4r festgelegt, ob die APRS4R-Software gestartet werden soll und welche Konfigurationsdatei benutzt werden soll.

#
# aprs4r
#

# START_DAEMON="false"
START_DAEMON="true"

# log4r configuration - temporaily unused
LOG="default.log4r"

# active profile
PROFILE="ABCDEF-X.yaml"

Hat der Parameter START_DAEMON den Wert true, wird die APRS4R-Software automatisch beim Einschalten des Routers gestartet. Der Parameter PROFILE gibt an, welche Konfigurationsdatei aus dem Verzeichnis /etc/aprs4r verwendet werden soll.

Struktur der Konfiguration

Als Datenformat für die Konfigurationsdatei kommt YAML www.yaml.org zum Einsatz, da dies bereits in Ruby enthalten ist (yaml4r).

Prinzipiell gliedert sich die Konfigurationsdatei in zwei Abschnitte auf. Zum Anfang der Konfigurationsdatei erfolgt die Konfiguration der unterschiedlichen Kommunikationsschnittstellen (Devices). Diese dienen der Anbindung verschiedener Geräte (TNCs, Modems) oder der Anbindung an die APRS-IS-Server. Im zweiten Abschnitt der Konfiguration werden dann verschiedene Module konfiguriert, wobei jedes Modul einem eigenständigen Funktionsblock (Baken aussenden, Gateway, Digipeater) entspricht und empfangene APRS-Baken von den konfigurierten Schnittstellen verarbeitet oder eigene APRS-Baken über die vorhandenen Schnittstellen versendet.

Eine ausführlichere Erklärungen der beiden Abschnitt erfolgt separat in den nachfolgend angebenden Seiten.

Beispieldatei

Nachfolgend eine beispielhafte Konfigurationsdatei. Im ersten Abschnitt (devices) werden zwei Schnittstellen (rf0 und is0) konfiguriert, wobei rf0 eine Funkschnittstelle unter Verwendung eines TNC2 darstellt und is0 die Verbindung zum Tier2-APRS-Server germany.aprs2.net herstellt. Der zweite Abschnitt plugins enthält insgesamt 3 Module, wobei die ersten beiden Module BeaconPlugin das Aussenden von APRS-Baken übernehmen und das dritte Module die Weiterleitung von lokal empfangenen APRS-Baken ins Internet übernimmt.

--- !ruby/object:APRS4RConfiguration
devices:

  device0: !ruby/object:AX25SocketConfiguration
    name: rf0
    type: AX25Socket
    enable: true
    device: /dev/tts/1
    mode: kiss/tnc2/northlink
    speed: 1200
    call: MYCALL-10
    duplicatePeriod: 15
    timeout: 300

  device1: !ruby/object:ISSocketConfiguration
    name: is0
    type: ISSocket
    enable: true
    host: germany.aprs2.net
    port: 14580
    username: MYCALL-10
    filter: "# filter m/50"
    duplicatePeriod: 15
    timeout: 60

plugins:

  plugin0: !ruby/object:BeaconPluginConfiguration
    name: rf0Beacon
    type: BeaconPlugin
    enable: true
    device: rf0
    offset: 0
    period: 1800
    message: !ruby/object:APRSMessage
      destination: AP4R0
      payload: =0000.00NI00000.00E&
      source: MYCALL-10
      path: [WIDE1-1, WIDE2-2]

  plugin1: !ruby/object:BeaconPluginConfiguration
    name: is0Beacon
    type: BeaconPlugin
    enable: true
    device: is0
    offset: 0
    period: 900
    message: !ruby/object:APRSMessage
      destination: AP4R0
      payload: =0000.00NI00000.00E&
      source: MYCALL-10
      path: []

  plugin2: !ruby/object:GatewayPluginConfiguration
    name: rf0is0Gateway
    type: GatewayPlugin
    enable: true
    inDevice: rf0
    outDevice: is0

Tipps:

  • default.yaml vor erster Änderung kopieren

cp default.yaml backup.yaml

  • Datei mit Texteditor, z.B. vi anpassen

vi default.yaml
"a" = editieren, einfügen
"Esc" ":q" = quit
"Esc" ":wq" = write, quit
(Kurzanleitung zu vi gibts bei Wikipedia)

  • Nach Änderungen der Konig Datei aprs4r stoppen und wieder starten

/etc/init.d/S80aprs4r stop
/etc/init.d/S80aprs4r start
/etc/init.d/S80aprs4r status

  • beobachten der aktuellen Einträge in der Logdatei

tail -f /var/log/aprs4r/aprs4r.log

  • mit screen kann man mehrere Screens in einer ssh-session öffnen, das macht das gleichzeitige editieren, starten und stoppen sowie beobachten des Logfiles ggf. einfacher

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